Tarifvertrag dehoga

by Giuseppe Lanzi on 08/05/2020

18 Abkommen für 18 Regionen/Bundesländer. In ganz Deutschland ist der mit Abstand ausstehende Streikstreit der Branche von Oktober 2005 bis April 2006 im Teilbereich Catering abgedeckt und beschäftigte die Mitarbeiter des Airline-Caterers Gate Gourmet in Düsseldorf. Der Streik, der nationale Aufmerksamkeit erregte, fand gegen Pläne zum Abbau von Arbeitsplätzen statt und betraf Fragen der Bezahlung und der Arbeitsbedingungen. Es endete schließlich mit einem Kompromiss, der eine Reihe kollektiv vereinbarter Mindeststandards für die Arbeitnehmer sichert. iii) Arbeitgeberverbände, die An der branchenbezogenen Tarifverhandlungen bdS beteiligt sind, haben keine OT-Mitgliedschaft. Seit 2010 erlaubt der BdS seinen Mitgliedern, alternativ Einzelarbeitgeberverträge mit der NGG abzuschließen. Das britische Gesetz spiegelt den historischen kontradiktorischen Charakter der Arbeitsbeziehungen im Vereinigten Königreich wider. Außerdem gibt es hintergrundängste der Arbeitnehmer, dass die Gewerkschaft, wenn sie wegen Eines Verstoßes gegen einen Tarifvertrag klagen würde, in Konkurs gehen könnte, wodurch die Arbeitnehmer ohne Vertretung in Tarifverhandlungen bleiben könnten. Diese unglückliche Situation kann sich langsam ändern, auch durch EU-Einflüsse. Japanische und chinesische Firmen, die britische Fabriken (insbesondere in der Automobilindustrie) haben, versuchen, ihren Arbeitern die Unternehmensethik zu vermitteln. [Klarstellung erforderlich] Dieser Ansatz wurde von einheimischen britischen Unternehmen wie Tesco übernommen. Die NGG ist die einzige Gewerkschaft, die an Tarifverhandlungen in der Branche beteiligt ist.

Die NGG hat insgesamt 206.000 Mitglieder (2010). Rund 41 % der Mitglieder sind Frauen. Zahlen über die Mitgliedschaft in Hotels und Restaurants werden nicht veröffentlicht, aber es wird zugegeben, dass die Gewerkschaftsdichte in diesem Sektor insgesamt gering ist. Die Struktur der Industrie mit ihrer Dominanz kleiner Betriebe macht es sehr schwierig, eine breite und nachhaltige Gewerkschaftspräsenz aufzubauen. Dies spiegelt sich zum Teil in der marginalen Präsenz der Betriebsräte in der Branche wider. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Bereich “Hotel, Gastronomie und sonstige Dienstleistungen” haben nur 3 % der Betriebe, die 14 % der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten in Westdeutschland beschäftigen, einen Betriebsrat. In Ostdeutschland lag die Deckungsquote der Betriebsräte 2009 bei 4 % bzw. 16 %. Die Arbeitsbeziehungen im HORECA-Sektor zeichnen sich dadurch aus, dass die institutionalisierte Zusammenarbeit – sei es in Form von Tarifverhandlungen oder in Form von Betriebsräten – begrenzt ist. Während fast die Hälfte der Beschäftigten tarifgebunden sind, arbeitet nur eine kleine Minderheit der Arbeitnehmer in Betrieben, in denen ein Betriebsrat niedergelassen ist.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Arbeitsplätze klein sind und die Erwerbsbevölkerung stark fragmentiert ist. Dies macht es für die Gewerkschaft besonders schwierig, eine nachhaltige Präsenz in einer großen Zahl von Betrieben aufzubauen. Der mit Abstand größte Arbeitgeber- und Gewerbeverein ist die DEHOGA, die kleine und mittlere Unternehmen vertritt, von denen sich in den letzten Jahren eine unbekannte, aber vermutlich wachsende Zahl entschieden hat, sich aus den sektoralen Tarifverhandlungen zurückzunehmen. Der sektorale Dialog zwischen den Verhandlungsparteien ist begrenzt und durch deutliche Unterschiede zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in einigen Kernfragen gekennzeichnet, insbesondere bei geringfügigen Teilzeitarbeitsplätzen, niedrigen Löhnen und der Einführung von Mindestlöhnen.

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